Mit einer festlichen Feierstunde ging die Schulzeit für die 92 Schülerinnen und Schüler des zehnten Jahrgangs der Stadtschule zuende.
Isabel Löwen und Magdalena Kovac führten durch das bunte Programm, das die Klassen mit ihren Klassenlehrerinnen und -lehrern vorbereitet hatten. Schulleiterin Anke Schrader begrüßte die Anwesenden und ermunterte die Absolventinnen und Absolventen, neugierig zu bleiben, mutig und stolz auf sich und das von ihnen Geleistete zu sein. Sie lud sie ein, an sich und ihre Fähigkeiten zu glauben und die nun vor ihnen liegende Ausbildung, ihre Talente und ihr Engagement zu nutzen, um unsere Welt der Vielfalt damit zu bereichern.
Im Anschluss übermittelte Herr Knappmeyer den Gruß des Bürgermeisters und des Rates der Stadt. Er ermutigte die Jugendlichen, diesen besonderen Tag des Abschlusses zu genießen und sich über das Erreichte zu freuen. Mittelfristig wünschte er ihnen, dass sie sich dessen bewusst sind, gebraucht zu werden und selbstbewusst aufzutreten. „Wer bist du? Wie tickst du? Wofür brennst du?“ Dies alles seien Fragen, die für die späteren Arbeitgeber, in denen die Jugendlichen eine Tätigkeit aufnehmen, neben den Noten wichtig und interessant seien.
Die neuformierte Schulband „Difference“ hatte im Rahmen der Abschlussfeier ihren ersten Auftritt und trug gleich drei Titel zum Programm bei: 80 Millionen, Wellerman und The Look. Darüber hinaus bereicherte Timo Hnylytskiy mit zwei stimmungsvollen Klavierbeiträgen den Abend.
Jede Klasse präsentierte sich mit einem eigenen Beitrag. Die 10A zeigte ein Video mit Impressionen der Klasse aus der gesamten Stadtschulzeit, die 10B lud mit einem Quiz zwei Lehrerteams ein zu beweisen, wie gut sie ihre Schülerinnen und Schüler kennen. Bei der 10D waren alle Absolventinnen und Absolventen Oscarpreisträger und bekamen in ganz unterschiedlichen Disziplinen diese begehrte Auszeichnung. Und auch die 10E präsentierte per Video einige Bilder, bevor alle miteinander einen Tanz auf die Bühne brachten.
Nachdem die Klassen- und Jahrgangsbesten geehrt waren (Klassenbeste: Angelica Fast, 10A, Leonie Loske, 10B, Jule Stolpmann, 10D und Lugain Issa, 10E, jahrgangsbeste Schülerin: Angelica Fast, 10A, jahrgangsbester Schüler: Hassan Khadra, 10A), erhielten alle Schülerinnen und Schüler die Zeugnisse durch ihre Klassenlehrerteams. Dies waren Frau Meyer zu Darum und Frau Roslan für die 10 A, Frau Rahe und Herr Teske für die 10 B, Frau Teske und Herr Reh für die 10 D sowie Frau Struckmeyer und Herr Bach für die 10 E. Die 92 jungen Frauen und Männer erwarben insgesamt sechs Förderschul- abschlüsse, drei erste Schulabschlüsse, 26 erweiterte erste Schulabschlüsse, 31 mittlere Schulabschlüsse und 26 mittlere Schulabschlüsse mit Qualifikation zum Besuch der gymnasialen Oberstufe.
Im Anschluss an das Programm wurden ein internationales Buffet und Getränke serviert und man traf sich bei bestem Wetter auf dem Schulhof.

Mit vereinten Kräften haben sich viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf den Weg gemacht, Lübbecke schöner zu machen. Mit Erfolg!
Endlich wurde wieder in der Stadtschule gerockt. Nach der langen musikalischen Zwangspause durch Corona stand die neuformierte Combo „THE DIFFERENCE“ zum ersten Mal auf der Bühne und präsentierte gleich sechs Songs und ein Solo. Schnell entwickelte sich im Musikraum eine Clubatmosphäre und es wurde mitgeklatscht und mitgesungen. Auch die anfängliche Nervosität der Akteure legte sich bald. Am Ende waren alle sehr zufrieden mit dem ersten Auftritt und freuen sich auf weitere Konzerte.
Nachdem die Skifreizeit der Stadtschule Lübbecke in den letzten beiden Wintern coronabedingt nicht stattfinden konnte, machten sich 16 Schülerinnen und Schüler Ende Januar endlich wieder auf in den Schnee nach Österreich. Bei bestem Wetter ging es in Sillian auf die zwischen 1000 und 2400 m hoch gelegenen Pisten. Die Anfänger erlernten die ersten Schwünge anfangs mit Hilfe der örtlichen Skischule aus dem Hochpustertal und wurden danach, genauso wie die Fortgeschrittenen, von den Lehrern der Stadtschule (Herr Theler, Herr Lambert, Herr Qorraj) begleitet und skitechnisch weiter unterstützt. Beim warmen Mittagsessen im Skigebiet konnten sich die Teilnehmer für weitere Abfahrten stärken. Gut untergebracht war man unweit der Gondelbahn wie in den vergangenen Freizeiten im Hotel Schwarzer Adler, wo gemütliche Abende auf den Zimmern oder Spiele in der Hotellobby den Tag abrundeten. Ein Highlight war wieder einmal das Snow-Happening, bei dem die Gruppe unter Flutlicht verschiedene Schlitten und Reifen ausprobieren und mit einem motorisierten Schneemobil als Begleitung durch die Nacht sausen konnte. Am Ende resümierte Herr Theler: „Das waren sechs sehr erfolgreiche Skitage, bei denen alle viel Spaß hatten und jeder große individuelle Fortschritte auf den Skiern erzielen konnte.“ Die Gruppe wuchs schnell zu einer sehr harmonischen Gemeinschaft zusammen und schon am nächsten Schultag nach der Fahrt gab es die ersten Anfragen für die Projektfahrt 2024.

Um für eine Berufswahl abseits von Geschlechterstereotypen zu werben, wurde durch die Gleichstellungsstellen im Kreis Minden-Lübbecke ein neues Format entwickelt. In Form eines Plakates werden Ausbildungsberufe vorgestellt, die in der Regel als typisch weiblich oder typisch männlich konnotiert sind. Im Mühlenkreis ließen sich Auszubildende oder auch Studierende finden, die mit diesem Vorurteil brechen. Sie dienen für das Plakat als Role-Models, die Schüler*innen dazu ermutigen sollen, einen Beruf zu wählen, der zu ihnen passt – nicht zu ihrem Geschlecht. Da gibt es zum Beispiel Sarah, die Ver- und Entsorgerin, Sebastian, den Grundschullehrer, Mechatronikerin Felina oder Pflegefachmann Mohamed.


