90 Jahre Westfleisch – 200 Euro für die Stadtschule

Aus einer Vielzahl von Projekten und gemeinnützigen Ideen wurde die Stadtschule im Rahmen der Jubiläumsaktion „90 Jahre Westfleisch“ ausgewählt. Die SV kann sich über 200 Euro für neue Sportgeräte freuen!
Da zwischen der Stadtschule Lübbecke und Westfleisch seit vergangenem Jahr eine Kooperation besteht, ist diese Unterstützung umso schöner!

Stadtschüler punkten im Schulschach

4 Schülerinnen und Schüler unserer Schach-AG machten sich auf den Weg nach Minden, um an den Kreismeisterschaften im Schulschach im Rahmen des Landessportfestes der Schulen teilzunehmen. Im Mindener Herder-Gymnasium startete die Mannschaft als eine der wenigen, in der keine Vereinsspieler mitspielten. Bis auf Nally Bergmann, der bereits in der Grundschule Turniererfahrung gesammelt hatte, waren alle Schüler erstmals auf einem Schachturnier. Am 4. Brett spielte Joyce Gesel, die als Ersatzspielerin noch im letzten Moment einsprang, um krankheitsbedingte Ausfälle zu ersetzen. Die Mannschaft kämpfte jedoch sehr gut und alle Spieler konnten Partien gewinnen. Nach 5 von 7 Spielen lag die Mannschaft mit 3 Siegen gegen die Mannschaften „Realschule Bad Oeynhausen“ sowie „Söderblom-Gymnasium II und IV“ auf einem überraschend guten 6. Rang. Leider hatte das Team danach kein Losglück und musste in den letzten beiden Spielen gegen die führenden Mannschaften antreten. Da diese beiden Spiele verloren gingen, fiel es auf den 11. Platz zurück. Trotzdem hatte es mit Darius Hilich am 2. Brett und Leon Lott am 3. Brett noch viel Spaß. Alle Spieler konnten am Ende des Tages stolz auf die von ihnen erbrachten Leistungen sein und geben diese Erfahrungen nun gern an ihre Mitschüler weiter.

Stadtschüler bei der Russisch-Olympiade erfolgreich

Für einen Tag nach Russland!

„Lasst euch darauf ein, an diesem einen Tag hautnah das Leben in einer russischen Schule zu erleben – auch wenn manches anders sein wird, als ihr es kennt!“ Mit diesen Worten stimmte Tatjana Petrowa, Schulleiterin der Mittelschule am Russischen Generalkonsulat in Bonn, die aus ganz NRW angereisten knapp 300 Russischlerner sowie die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer auf einen ganz besonderen Tag ein. Bei der 40. Russischolympiade des Russischlehrerverbandes NRW, zu der als Gastgeber das Generalkonsulat Russlands geladen hatte, konnten die Gäste für einige Stunden russisches Leben authentisch erleben – und die Lübbecker Teilnehmer durften sich zudem über einige außergewöhnliche Erfolge freuen.

Doch zunächst hieß es, in aller Frühe aufzustehen. Denn schon um 5.30 Uhr machte sich der Bus mit Russisch-Schülern und -Lehrern aus Rahden, Espelkamp, Bad Oeynhausen und Lübbecke auf den weiten Weg in die andere Ecke unseres Bundeslandes. Nach vierstündiger Fahrt merkte man gleich bei der Ankunft, dass etwas Besonderes bevorstand, denn das riesige Territorium des Russischen Generalkonsulats – ehemals erster Amtssitz Konrad Adenauers als Bundeskanzler – konnte nicht einfach so betreten werden, sondern erst nach strenger Kontrolle an der Pforte. Im repräsentativen Säulensaal begrüßten nicht nur der Generalkonsul, der Bürgermeister der Stadt Bonn, eine Vertreterin des Ministeriums für Schule und Bildung und der Vorsitzende des Russischlehrerverbandes die jungen Gäste. Auch Aleksei Smirnov, Schüler des Wittekind-Gymnasiums und Vorjahres-Sieger der Olympiade, durfte in diesem illustren Reigen ein paar eröffnende Worte an die Teilnehmer richten.  Alle betonten die Bedeutung der Kontakte zwischen den jungen Menschen beider Länder und die Rolle, die das Erlernen der Sprache des jeweils anderen dabei spielt. Auf Schritt und Tritt konnten die Gäste die Gastfreundschaft der Russen an diesem Tag erleben: Individuell wurden die deutschen Schülergruppen von fürsorglichen Lehrern und Schülern der Konsulatsschule durch den Tag begleitet, kleine Präsente wurden überreicht und ganz typisches und sehr leckeres russisches Essen samt Tee aus dem Samowar durfte man reichlich kosten. 

Dann wurde es ernst: Die Wettbewerbe begannen und die Teilnehmer mussten entweder im kreativen Bereich durch einen Bühnenbeitrag oder im sprachlichen Bereich durch eine mündliche Prüfung ihr Können unter Beweis stellen. Im Sprachwettbewerb traten die Russisch-Lerner je nach Kenntnisstand an. Hier wurde jeweils mit einer Jury aus deutschen und russischen Lehrern je nach Niveau über Familie oder Freizeit gesprochen, Lebensperspektiven und Russland-Ansichten wurden diskutiert oder aber es mussten – auf den höchsten Niveaus – Karikaturen zu den Bereichen Neue Medien, Bildung und Erziehung oder Familie und Geschlechterrollen interpretiert werden. Die Aufgaben waren hier von Sabine und Klaus Sewing, Russischlehrern am Wittekind-Gymnasium, entwickelt worden, die im dritten Jahr bereits die Organisation des Sprachwettbewerbs verantworteten. Die Lübbecker Schulen können sich erneut über beachtliche Erfolge freuen, die erkennen lassen, wie erfolgreich hier Russisch gelernt werden kann: Emily Reder von der Stadtschule erreichte einen fantastischen ersten Platz auf Niveau B1, Angelina Asseyev vom Wittekind-Gymnasium einen zweiten Platz auf Niveau B2, Julia Hibert und Julian Arndt (beide Wittekind-Gymnasium) belegten erfolgreich die Plätze 2 und 3 auf Niveau A2. 

Danach gab es noch den Kreativwettbewerb. Dort belegte der Beitrag vom Wittekind-Gymnasium einen tollen zweiten Platz.

Am Ende konnten alle mit einer Teilnehmerurkunde, interessanten Eindrücken aus einer doch fremden Welt und viel positiver Energie nach Hause fahren. Und ganz viele Lübbecker waren sogar zu Preisträgern geworden…

Herzlichen Glückwunsch zu all diesen überzeugenden Leistungen!

Willkommen an der Stadtschule!

„Es geht eine neue Tür auf!“
Unter diesem Motto begrüßte die Stadtschule am Mittwoch, den 29. August ihre neuen Fünftklässler. Die Schülerinnen und Schüler waren mit ihren Familien in die Mensa der Stadtschule gekommen und wurden dort durch ein buntes Programm herzlich an ihrer neuen Schule willkommen geheißen.

Dass Übergänge, „Türen“, bei jeder und jedem im Leben eine Rolle spielen, dass sie aufregend, spannend und auch ein bisschen unheimlich sind, dass sich die einen Türen schließen und andere öffnen, dass das leicht, mal auch etwas schwerer gehen kann, darum ging es in den verschiedenen Programmpunkten.

Auch für Frau Schrader öffnete sich mit der Einschulungsfeier eine neue Tür: Sie wurde durch ihren Vorgänger Herrn Hafner offiziell in ihrem Amt als Stadtschuldirektorin begrüßt.Gemeinsam mit Vertretern der Schulpflegschaft, des Fördervereins, der christlichen Kirchen und der islamischen Gemeinde, sowie mit großen und kleinen Vertretern der Stadtschule hieß Frau Schrader dann die neuen Fünftklässler willkommen und wünschte ihnen viel Freude beim Leben und Lernen an der Stadtschule.
Neben der Neugier beim Öffnen neuer Türen ermutigte sie die Mädchen und Jungen, bei Bedarf Hilfe zu erbitten und Unterstützung zuzulassen: Manche Tür öffnet sich einfach viel besser gemeinsam!

Im Anschluss an die große Einschulungsfeier verbrachten die neuen Stadtschülerinnen und Stadtschüler ihre erste Unterrichtsstunde mit ihren Klassenlehrerteams und Paten in ihren Klassenräumen.

Herzlich willkommen in der Stadtschul-Familie: Lasst uns zusammen viele Türen öffnen!