Was macht eigentlich ein(e) HauswirtschafterIn?!

Ende Januar haben Frau Katt, Frau Klassen, Frau Protzul und Frau Hebel aus verschiedenen Ausbildungsjahren des Berufskollegs Lübbecke in zwei Wahlpflichtgruppen des Jahrgangs 10 den Beruf der/ des HauswirtschafterIn vorgestellt.
Veranschaulicht wurde das Ganze mit einer schön gestalteten Leiter, auf der die Tätigkeiten, Ausbildungsstufen, Anforderungen und die Entlohnung sowie verschiedene Beschäftigungsbetriebe vorgestellt wurden.
Nach dem theoretischen Teil haben wir gemeinsam Flammkuchen und Apfelstreusel zubereitet und aus den Apfelschalen auch noch ein leckeres Fruchtgetränk gekocht. Das war ganz schön viel auf einmal, aber das Ergebnis war toll!
Während des Backens deckten die Schülerinnen und Schüler die Tische geschmackvoll ein und zum Abschluss ließen es sich alle gut schmecken.
Wir freuen uns schon auf den Gegenbesuch beim Berufskolleg!

Flasche leer

Ein intensives, irritierendes Theaterstück sahen Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs im Rahmen der Projekttage an der Stadtschule.
Worum es in dem Ein-Mann-Stück ging und was das Besondere daran war, davon erzählt der Artikel von Schulsozialarbeiterin Sylke Kröger, der sich per Klick auf das Bild öffnet.

Besuch im Schloss Haldem

Im Rahmen der Suchtpräventionstage mit Schwerpunkt Alkohol hat ein Teil des achten Jahrgangs die LWL Maßregelvollzugsklinik Schloss Haldem besucht. Die Schülerinnen und Schüler und begleitenden Lehrkräfte bekamen eine Führung durch die Einrichtung und erfuhren etwas über Struktur und Ablauf von Therapien sowie mögliche mögliche Ausbildungsberufe. Anschließend gab es ein offenes Gespräch mit inhaftierten Patienten.

Erinnerung weiterleben lassen – Stadtschüler gedenken NS-Opfern

Wie gehen wir damit um, dass es Menschen gibt, die den Holocaust leugnen? Diese Frage wurde den SchülerInnen der Klasse 10 a der Stadtschule Lübbecke gestellt, nachdem sie sich mit der Thematik „Zweiter Weltkrieg“ im Gesellschaftslehre-Unterricht beschäftigt und auch während ihrer Abschlussfahrt nach Hamburg die KZ-Gedenkstätte Neuengamme besucht hatten. Schnell ließen sich die SchülerInnen auf eigene Projekt-Ideen ein, die immer wieder veranschaulichten, wie aktuell doch die Erfahrungen mit Neo-Nazis auch in unserem Alltag sind.

Mit dieser Motivation entwickelten die Zehntklässler, begleitet von ihren Klassenlehrern, Frau Stoye und Herr Rahmöller, sowie dem Referendar, Herr Middendorp, eine Aktion zum Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus. Wichtig war den jungen Menschen, dass möglichst alle MitschülerInnen und LehrerInnen der Stadtschule am 27. Januar angesprochen werden. Sie erstellten in Gruppen informierende Texte, gestalteten mit Papier überdimensionale weiße Rosen für das Foyer, wählten anschauliche Fotos aus Sachbüchern für die Beamer-Präsentation aus und bastelten sogar Buttons mit dem Motiv der weißen Rose in Erinnerung an die gleichnamige Widerstandsgruppe. Und so gab es in der großen Pause nach den vom Treppenhaus flatternden Flyern und einer parallel gezeigten Bilder-Show eine kurze Durchsage von drei Schülerinnen der 10a, um der Opfer der Hitler-Diktatur zu gedenken.

Rückmeldungen von jüngeren wie älteren SchülerInnen im Verlauf des Schultages zeugten davon, wie erfolgreich diese Aktion war. In Einzelgesprächen und im Unterricht wurde auf den Gedenktag eingegangen. Dabei wurde deutlich, wie einflussreich und unerlässlich der eigene Beitrag sein kann, wenn es darum geht, die Verflechtungen zwischen Geschichte und heutiger Gesellschaft bewusst zu machen.

Doppelsieg!

Etwas bange und sehr aufgeregt machten sich „RobottoSLK“ und „Rocket“, unsere beiden Teams, auf zum diesjährigen zdi Roboterwettbewerb nach Minden. Hier trafen sie auf sechs weitere Teams, mit denen sie sich in diesem Jahr messen wollten.

Die Aufgabe der Teams besteht darin, in zweieinhalb Minuten einen Lego Roboter auf einem Spielfeld möglichst viele Aufgaben erledigen zu lassen. Dabei geht es zum Beispiel darum, eine „Rakete“ in die Raketenbasis zu transportieren. Der Roboter muss dafür so programmiert werden, dass er einen lockeren Stapel von Legoteilen von der Startposition, „base“ genannt, in einen auf dem Spielfeld markierten Bereich schieben muss. Der Stapel nicht umkippen; es dürfen darüber hinaus auch keine anderen Teile auf dem 2,4 m x 1,3 m großen Spielfeld verrückt oder gar zerstört werden. Außerdem muss der Roboter wieder selbstständig zurück fahren, um den nächsten Arbeitsauftrag zu erhalten.
Das Geheimnis eines erfolgreichen Durchlaufs besteht unter anderem darin, möglichst viele Einflussfaktoren auszuschließen, die die sichere Fahrt des kleinen Transporters behindern könnten. Statt ausgefeilter Technikaufbauten und komplizierter Wege auf dem Spielfeld lautete die Devise unserer Teams eher: „Keep it small and simple“. Weitere wichtige Faktoren für Erfolg stellen Flexibilität hinsichtlich Planung und Umsetzung der gestellten Aufgaben sowie eine gute Zusammenarbeit im Team dar.
Bereits nach dem zweiten der insgesamt drei Durchgänge lagen unsere beiden Teams vorne. Der dritte Durchgang würde also die endgültige Entscheidung bringen.

Unsere Mädchen und Jungen gaben ihr Bestes und zeigten erneut jeweils eine stabile Leistung. Dass „RobottoSLK“ vorne lag, wurde relativ schnell deutlich, dahinter war es jedoch sehr knapp. Erst bei der Siegerehrung wurde klar, dass die Schüler innen und Schüler der Stadtschule tatsächlich einen Doppelsieg mit nach Lübbecke nehmen würden.
Neben der großen Freude und Erleichterung am Ende eines tollen Tages stand dann sofort die neue Frage: Werden wir in der Regionalrunde im März in Paderborn auch bestehen können?

Wir sind wieder dabei!

ロボット (robottoslk) und ROCKET bereiten sich auf den zdi Roboterwettbewerb vor. „Wir sind wieder dabei!“, das stand bereits im letzten Jahr fest, nachdem mit robottoslk ein Team der Stadtschule am Lego-Roboterwettbewerb teilgenommen hatte. In diesem Jahr bereiten sich nun sogar zwei Teams von uns auf den spannenden Tag am  22. Januar 2020 vor. 

Für  Lukas, Angelina, Raoul und Marie, das Team robottoslk aus dem Jahrgang 10 (v.l.n.r.), ist der Ansporn groß, in diesem Jahr eine Platzierung zu erreichen. Zielgerichtet und konzentriert programmieren und entwickeln sie, legen sich eine Strategie für den Wettbewerb zurecht und testen unermüdlich.

 

Neu dabei ist in diesem Jahr das Team Rocket aus dem 8. Jahrgang und auch bei Mavie, Ola, Muna, Martina und Shirin (v.l.n.r.) ist die Begeisterung groß. Jeden Dienstag nach Unterrichtsschluss treffen sie sich im Selbstlernzentrum, um zu tüfteln, zu probieren, Musik zu hören und Spaß zu haben. Mit geballter Mädchenpower wollen sie es den anderen zeigen.  

Im zdi Robotterwettbewerb geht es darum, mit einem Lego-Roboter auf einem vorgegebenen Spielfeld bestimmte Aufgaben zu absolvieren. Dafür muss gebaut und programmiert werden. Genauso wichtig sind jedoch die Kreativität und die Zusammenarbeit im Team.
In diesem Jahr lautet das Motto „Galaktisch gut“. 

Unterstützt wird die Roboter-AG in diesem Jahr von unserem neuen Kooperations-partner Schürmann Gebäude + Energie GmbH & Co. KG aus Espelkamp. Durch ihn konnten einheitliche Pullis und ein Spieltisch angeschafft werden. Vielen Dank hierfür! 

Wir wünschen beiden Teams tolle Erlebnisse und viel Erfolg!

Unser Elterncafé

Seit Oktober bieten wir bei uns an der Stadtschule Lübbecke einmal im Monat ein Elterncafé an. Jeweils am ersten oder zweiten Donnerstag im Monat zwischen 15:15 und 17 Uhr findet es in der Teestube statt und wird organisiert von Peggy Roslan und Sylke Kröger, unseren beiden Schulsozialarbeiterinnen.

Das Elterncafé ist eine Austausch- und Informations-Plattform. Hier können Sie mit anderen Eltern, Erziehungsberechtigten und weiteren wichtigen Beziehungspersonen über Themen und Fragen sprechen, die Sie in Bezug auf Ihr Kind/Ihre Kinder und Ihre Familie haben. Außerdem sind bei den Treffen ExpertInnen unterschiedlicher sozialer Einrichtungen aus dem Kreis Minden-Lübbecke anwesend (siehe Übersichtsplan, öffnet per Klick auf das Zitat). Diese informieren Sie zu den verschiedenen Themen und stehen Ihnen bei persönlichen Fragen gerne unterstützend zur Seite.

Ziel ist, dass Sie als Eltern, Erziehungsberechtigte und Beziehungspersonen Ihre Fragen, Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen miteinander teilen und sich so gegenseitig für Ihr Leben als Familie stärken. 

Von den ExpertInnen erhalten Sie Fachwissen, fachliche Sichtweisen und Standpunkte. So ist es Ihnen möglich, Ihre eigene Perspektive zu erweitern, zu festigen oder etwas völlig Neues zu erfahren.

Seien Sie herzlich eingeladen!

Das 18. Türchen: FRIEDEN

 „Kinder tragen Licht ins Dunkel, senden Frieden in die Welt“ lautete die Überschrift des 18. Türchens des musikalischen Adventskalenders der Stadt Lübbecke, das sich an der Stadtschule öffnete. Unter der Gesamtleitung von Susanne Schräder-Mährlein erklangen vor vielen großen und kleinen Besuchern bekannte und fremde Lieder, klassische Melodien und rockige Töne. Und auch die vorgetragenen Texte beleuchteten unter verschiedenen Perspektiven den Frieden. Danke für eine stimmungsvolle, besinnliche Stunde, die sicher noch weiter nachklingt!